Seit 2011 schreibe ich eigene Lieder, meistens in Zusammenarbeit mit dem Bremer Komponisten Ingo Höricht, aber manchmal auch gemeinsam mit anderen Musikern. In den Songs erzähle ich Geschichten, die natürlich oft etwas mit mir selbst oder mit meinem Blick auf die Welt zu tun haben. Viele der Geschichten spielen hier, in dem Landstrich, in dem ich seit 20 Jahren lebe. In Sachsen-Anhalt, oder den sogenannten Neuen Bundesländern. Manchmal bewege ich mich allerdings auch in ganz fiktiven Orten, wie zum Beispiel dem Musikerolymp, wo irgendwo Herr Mozart auf einem Sockel herumlungert und sich über unsere Ovationen kaputt lacht oder im mythologischen Griechenland, wo ein gewisser Sisyphos nicht müde wird, seinen Stein den Berg raufzurollen. Nach solchen Ausflügen ins fantastische Gelände, komme ich gerne wieder zurück hierher nach Sachsen-Anhalt: An den Magdeburger Hauptbahnhof („Gleis 4“) oder in die weite Auenlandschaft rund um unser Dörfchen Hohenerxleben („Mein Anhaltlied“). Musikalisch bewege ich mich meist auf den Spuren der Liedermacher und Chansoniers. Man könnte schon sagen, dass ich eher „ruhige“ Musik mache. Begleitet von einem Klavier, mal mit einem Kontrabass oder auch nur zur akustischen Gitarre. Darum sind meine Konzerte auch eher etwas zum Zuhören und Lauschen. Ein Grund dafür ist bestimmt, dass ich selbst auch die ruhigen, nachdenklichen Songs & Texte lieber mag als die Rock & Party Kracher. Und natürlich ist das ganz und gar Geschmackssache ... Für alle, die jetzt ein bisschen neugierig geworden sind, gibt es hier auf dieser Seite ein paar Lieder von mir zum Reinhören! „...dieser Liederabend begeistert mit schlichten Weisheiten...voll menschlicher Wärme...der Alltag mag nun wieder beginnen, doch mit dem Wissen und der Verinnerlichung des Abends ist er ein klein wenig leichter auszuhalten“ (Pressestimme)
Pressezitate Hubertus v. Krosigk reiht sich ein die Manier deutscher Liedermacher, besingt herzergreifende Schicksalsschläge, scherzt über „allzu Menschliches“ und berührt, wenn es um Persönliches geht. (Presse Zitat 2016) Dem Autor gelingt mit solchen Texten das was viele gute Liedermacher auszeichnet: Von einem entfernten Blickwinkel aus betrachtet er so manches Schicksal, das „typisch Menschliche“ ... er stellt dem Zuhörer so eine neue Sicht auf die Dinge vor, die gleichermaßen zum Schmunzeln anregt und ebenso nachdenklich macht.
Nicht auf Sand sondern Felsstein bist Du gut gebaut Deine Mauern haben so viel gesehen Helle Tage voll Glück, Sehnsucht, Kummer und Leid Ganz Grand Dame bleibst Du anmutig stehen  Textauszug aus „Grande Dame“ Roll ihn wieder rauf Jenen weltberühmten Stein Um im Abwärts-Dauerlauf Noch vor ihm am Start zu sein  Ich alter Sisyphos  Lehn mich heut entspannt zurück Ich bin beides: Dein Verdruss Und Dein Glück...  Textauszug aus „Sisyphos Nachtlied“ Ich bin der 100-Mal-Durchstreicher Sinn-und-Form-Vergleicher Dem Papierkorb alles Beichter Und das Herz schlägt etwas leichter...  Textauszug aus „Herr Eskimo“ Mein Anhalt - Du bist nicht mein Vaterland doch in Dir bin ich angekommen Anhalt Du warst zwar nicht mein Vaterland doch Du hast mich so wie ich war angenommen  Textauszug aus „Mein Anhaltlied“