Menschen in Kultur & Gesellschaft Das Hohenerxlebener Presse- und Literaturbüro Caroline Rose-Marie Vongries, Journalistin, Autorin & Dozentin Menschen in Kultur & Gesellschaft – Schreiben mit Leidenschaft & Verstand Journalistisch, literarisch, kreativ, wissenschaftlich, sinnvoll & sinnlich Noch nicht erzählte Geschichten faszinieren mich, Noch-nicht-Orte – Utopien, die Wirklichkeit werden ,und ich finde seit 1996 gerade hier in Sachsen-Anhalt Geschichten von Menschen, die Spuren hinterlassen, Neues wagen, Hindernisse überwinden, mitunter auch scheitern, sich treu sind, ihre Begabungen zum Blühen bringen, erfolgreich werden – aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Darüber schreibe ich. Das Kreativhaus, ein alter Natursteinhof, nur einen kurzen Fußweg vom Schloss Hohenerxleben entfernt mitten im Dorf, bietet meiner Arbeit ein Dach über dem Kopf. Hier entstehen Bücher und Zeitschriften, Reportagen, Hintergrundberichte, Portraits, und Interviews, Essays, Geschichten, Gedichte und mehr, Lesungen, die alle Sinne ansprechen und ihre Themen lebendig werden lassen, Seminare, Workshops, Werkstätten. Findet Leben in Texten statt.
Hohenerxlebener Presse- und Literaturbüro Caroline Vongries Friedensallee 17 39443 Hohenerxleben Telefon: 03925 / 32 88 50 Caroline.vongries@t-online.de
Links Schreibsalon Ensemble Theatrum Judith Kruder Kreativhaus Hohenerxlebener Weihnachtsmarkt www.carolinevongries.de www.zeit-fuer-sachsen-anhalt.de
Caroline Vongries Caroline Vongries 1963 in Aschaffenburg geboren, zwischen Köln, Neuss, Gelsenkirchen, Hanau, Freiburg im Breisgau aufgewachsen.  Neben Menschen sind immer Bücher ein Stück Heimat. Studium der Germanistik, Romanistik, Theater- und Politikwissenschaften an den Universitäten Köln und Freiburg. Seit 1985 als Journalistin tätig, zunächst für die Badische Zeitung, Freiburg. 1989 Magisterarbeit über DDR-Literatur:  Die politische Dimension der Fantasie bei Monika Maron.  Seit 1991/92 aktiv in den neuen Bundesländern. Volontariat bei den Potsdamer Neuesten Nachrichten und dem Berliner Tagesspiegel. Vielfältige Aus- und Weiterbildung im Kunst- und Gesundungshaus Berlin und am Schloss Hohenerxleben. Seit 1993 Kreatives Schreiben, zunächst mit benachteiligten Jugendlichen. 1997 bis 2000 Kultur- und Veranstaltungsmanagement im Kulturamt Mitte von Berlin. Veröffentlichungen in regionalen und überregionalen Medien als Reporterin, darunter auch Die Zeit, Süddeutsche, FAZ und diverse Kultur- und Wissenschaftszeitschriften im deutschsprachigen Raum, sowie Volksstimme und Mitteldeutsche Zeitung. Journalistische Reisen bis nach Venezuela, Serbien und dem Jemen. Regelmäßig Lehraufträge und Schreibwerkstätten an verschiedenen Hochschulen. Seit 2009 Tätigkeit als Buchautorin. Seit 2015 zusätzlich Lehrerin für Menschen, die Deutsch als Zweitsprache lernen. Aktuell Arbeit an einer neuen Kulturzeitschrift für Sachsen- Anhalt. Mutter zweier erwachsener Töchter.
Meine Bücher Eine Liebe über tausend Jahre. Editha – die starke Frau an Ottos Seite. Magdeburg Quadrat Art Verlag 2010. Über die erste sehr geliebte Frau Ottos des Großen. Felix und das Geheimnis der Kaiserkrone. Kinderbuch zur Ausstellung im Kulturhistorischen Museum. Magdeburg Quadrat Art Verlag 2012. Die Kaiserkrönung in Rom für die ganze Familie erzählt. Frauen der Reformation. Leipzig Buchverlag für die Frau. Minibibliothek 2017. Über die mutigen Frauen, die mit und für Luther und die Botschaft eines Christenmenschen Partei ergriffen haben. Jenny und Karl Marx. Liebe als Kapital. Leipzig Buchverlag für die Frau. Minibibliothek 2018. Über ein außergewöhnliches Paar.  
Neues Zeitschriftenprojekt: Zeit für Sachsen Anhalt. Ein Magazin fürs ganze Land. Ab Herbst 2018. Buchlesungen & mehr Szenische & musikalische Programme in Zusammenarbeit mit dem Ensemble Theatrum, insbesondere mit Judith Kruder & Josefin Rabehl auch zu anderen Themen (u.a. Bertha von Suttner) Kreatives Schreiben, Schreibberatung und –begleitung in Schulen, Hochschulen, Museen, Literaturhäusern und einfach so
... Und so begann Abreu damit, sich um die Seele seiner Landsleute zu kümmern: Er
brachte den verlorenen Kindern aus den „barrios“ als erstes nicht Brot, sondern
Geistesnahrung, verschaffte ihnen ein eigenes Instrument und gab ihnen damit erstmals eine Möglichkeit, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen ... Aus: Ich habe die Zukunft gesehen. Simon Rattles wundersame Begegnung mit den Kindern von Montalban. FAZ Juli 2004.
Die Frauen sind plötzlich da, sie haben mich eingeladen, wir sitzen um einen schweren dunklen Holztisch auf Bänken. So lang der Tisch ist, reicht er kaum aus für die vielen Frauen, die sich daran drängen, mir ihre Gesichter zuwenden und mich willkommen heißen. Dann zeigen sie auf die vielen Tische, die noch in der Halle stehen ... Das alles sind Frauen, ohne die die Reformation niemals wirksam geworden wäre ... beherzte und furchtsame Frauen, glückliche und verzweifelte, Frauen mit Stärken und Schwächen ... Es leuchtet und knistert, tönt und flüstert in diesem Raum, in den sie mich mithineingenommen habe, um sichtbar zu machen, zu werden ... Kreatives Schreiben zu: Frauen der Reformation
Wozu fordert uns in unserer Zeit ein Schloss denn heraus....? Wie hat es alles angefangen? Hier am Bodeufer. Auf dem Kalkfelsen. Mit diesem Blick über das fruchtbare Land, in Himmel und Weite, Wald wird es gegeben haben. Klar ist, dass hier ein uraltes Siedlungsgebiet ist. Daneben große Heiligtümer, auch ganz nah, nur ein paar Kilometer nördlich von hier über die Bode gab es einen solchen heiligen Kreis bei Glöthe ... Es gab also hier schon vor 4000 und mehr Jahren Menschen, denen etwas heilig war, dass sie dafür eigene Orte kreierten. Die sie besuchten, feierten ... Aus: Das Schloss im Spiegel der Zeiten
Wer waren, sind die, die vor uns da waren, die diesen Saal, dieses Haus gebaut und zu einem Zuhause gemacht haben? Während das Holz im Ahnensaal leise zärtlich „Willkommen zurück“ flüstert, werden die Ahnen ganz lebendig. Hören Sie, wie sie flüstern, wispern, raunen, sehen Sie sie lächeln, nicken, mahnen ... Sie sind uns gewogen, die Ahnen dieses Hauses, das wir beleben und das umgekehrt uns belebt. Jetzt schon seit 21 Jahren. Die Lage des Schlosses ist geblieben, Stürme kommen und gehen, schönes Wetter – und unglaubliche zarte und dramatische Sonnenuntergänge über der Bode nach Westen hin, die daran erinnern, dass wir als Menschen eingebunden sind in Größeres. So mag es damals schon gewesen sein, für Euch, die ihr vor uns da wart und für uns, die Nachfolgenden, gebaut und geplant habt. Wohin führt unsere Spur? Und wer seid ihr, die ihr nach uns kommt? AHNEN WIR ... Ich bin sehr glücklich, hier zu sein. Aus: Vision Sinnliche Vernunft 2017
Darf ich mich zu dir setzen, wo du keine Worte hast? Aus: Deutschunterricht und Kreatives Schreiben mit Geflüchteten
Ich sehe Mechthild nicht als ehrwürdige Mutter oder betagte Magistra. Ich sehe sie jung und lebhaft über die Steine tanzen, die ihr in den Weg gelegt werden. Schwester. Braut. Frau. Liebende. Und Geliebte. ... Ich treffe Mechthild jenseits der Stadt, ich treffe sie an der Elbe. Es ist alles noch da. Eine Landschaft aus Himmel und Fluss. Wo wenn nicht hier hätte Mechthild das fließende Licht finden können, am Elbufer stehend? Um sich nichts als die Weite. Hingegeben dem Zwiegespräch.  Aus: Schreib aus Liebe. Skizzen auf dem Weg mit Mechthild von Magdeburg
Ich sehne mich nach Hingabe. Wild und zart. An mein Leben. Die eigene Verwundbarkeit aufrecht (er)tragen. Die Wunde als Wunder. Aus: Notizen im Sommer
Besonders bewegen mich Zusammenhänge und Persönlichkeiten, die (noch) nicht im Fokus bisheriger Berichterstattung stehen & offene Fragen. Im Laufe der Jahre haben sich wechselnde Schwerpunkte herauskristallisiert: Biografien von Frauen und Männern, Schreiben an besonderen Orten, die Geschichte(n) dieses wunderbaren Landes, das Potenzial künstlerischer Arbeit für die Gesellschaft, wir selbst als Teil eines Kontinuums. Die Konzertkastagnette Friederike von Krosigks hat mir vor mehr als 20 Jahren einen erweiterten Zugang zu klassischer Musik eröffnet. Über Jahre durfte ich Orchester begleiten (El Sistema, Mahler Chamber Orchestra, Bundesjugendorchester in Venezuela, Italien, Groß Britannien, Serbien, Jemen) und konnte über die soziale und menschliche Dimension dieser Arbeit veröffentlichen. Titel: Warum können wir Europäer nicht fliegen? Und: Ein Orchester, das den Menschen entgegengeht. Oder: Musik ist die Antwort. ... Und so begann Abreu damit, sich um die Seele seiner Landsleute zu kümmern: Er brachte den verlorenen Kindern aus den „barrios“ als erstes nicht Brot, sondern Geistesnahrung, verschaffte ihnen ein eigenes Instrument und gab ihnen damit erstmals eine Möglichkeit, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen ... Aus: Ich habe die Zukunft gesehen. Simon Rattles wundersame Begegnung mit den Kindern von Montalban. FAZ Juli 2004. Irgendwie schlimm, Die Zeit Juli 2007 https://www.zeit.de/2007/30/LS-Gedenkstaette/seite-3 Meine journalistische Arbeit umfasst seit jeher Arbeits- und Wirtschafts-, Politik- und Gesellschaftskultur, Erinnerungskultur. Darüber habe ich nicht nur selbst die Welt, in der wir leben, besser begreifen gelernt, sondern übe mich darin, angreifbar zu sein und zu werden. Aktuell arbeite ich an einem neuen Zeitschriftenformat: Zeit für Sachsen-Anhalt, das Magazin fürs ganze Land, das im Magdeburger Verlag ab Herbst 2018 erscheint. Das Land ist besser als sein Ruf! Ein Journalismus auf Augenhöhe, zugleich wertschätzend  wie kritisch, auf Zusammenhänge orientiert, ist unsere Leitlinie. Rufen Sie mich gern an oder schreiben Sie mir eine Mail!
Neues Zeitschriftenprojekt: Zeit für Sachsen Anhalt. Ein Magazin fürs ganze Land. Ab Herbst 2018. www.zeit-fuer-sachsen-anhalt. Buchlesungen & mehr Szenische & musikalische Programme in Zusammenarbeit mit dem Ensemble Theatrum, insbesondere mit Judith Kruder & Josefin Rabehl Kreatives Schreiben, Schreibberatung und –begleitung in Schulen, Hochschulen, Museen, Literaturhäusern und einfach so Seminare und Workshops, Lehraufträge Deutschunterricht – Deutsch als Zweitsprache
Meine Angebote
Pressestimmen
„Auf dem Fundament journalistischer Recherchen erwies es sich als reizvoll, weiter zu fragen: Wie könnte es gewesen sein, damals vor 1100 Jahren?“ Franz Kadell, Magdeburger Volksstimme 2010
Caroline Vongries geht der Frage nach, welchen Einfluss Frauen auf das reformatorische Geschehen nahmen. Stellvertretend für die »weibliche Seite« der Reformation stellt sie kurz und einfühlsam zwölf Protagonistinnen vor. Spürbar ist die Sympathie, mit der sich die Autorin den glaubensstarken Frauen zuwendet ... Marion Dammaschke, Neues Deutschland 2017
„Heute, in der globalisierten Welt mit ihrer Auflösung von Werten, klingen Marx’ Thesen wieder aktuell“, schreibt Caroline Vongries. „Karl Marx ist eine Ikone ... gesellschaftspolitisches Über-Ich. Kann man, darf man sich ihm überhaupt unvoreingenommen nähern?“ Aber natürlich, liebe Caroline Vongries. Und Sie haben das sehr gekonnt, klug, einfühlsam und sympathisch getan. Dafür sei gedankt. Karlen Vesper, Neues Deutschland 2018
Diese beiden teilten eine Idee und ein Leben. Und Caroline Vongries kann es am Ende mit Recht betonen: Die Themen, die diese beiden Menschen bewegten, sind heute wieder so aktuell wie eh und je. Leipziger Internetzeitung 2018