Menschen in Kultur & Gesellschaft Das Hohenerxlebener Presse- und Literaturbüro der Journalistin &  Autorin Caroline Rose-Marie Vongries ... hat seinen Sitz im Kreativhaus, das nur einen kurzen Fußweg vom Schloss entfernt mitten im Dorf liegt und zur Schloss Theatrum Herberge Hohenerxleben Stiftung gehört. Herzlich willkommen! Einmal im Jahr öffnen wir unsere Wohnstuben und Räume auch für den Hohenerxlebener Weihnachtsmarkt... Der schöne, alte Hof aus Natursteinen, eine ehemalige Bäckerei, bietet uns und unserer Arbeit ein Dach über dem Kopf und ein Zuhause. Und er hat seine eigenen Geschichte(n) zu erzählen. Oft bin ich unterwegs, hier kann ich finden, was ich eigentlich sagen will, bis sich die vielen Worte sinnvoll bündeln und ordnen. Hier entstehen Texte, Zeitungs- und Zeitschriftenartikel, Bücher, Lesungen, andere Kulturprojekte & Konzepte sowie die Grundlagen dafür. Sinnlicher Sprachraum, intuitiver Verstand, angstfreie Öffentlichkeit, entwickelt sich eine Schreibkultur. In meiner Arbeit erfahre ich immer wieder von neuem Wertvolles über das Land und seine Menschen, über das Potenzial, das hier geborgen, teilweise noch verborgen ist. Begegnungen, die mich bereichern und verändern, verwurzeln. In meinen Texten und Büchern versuche ich mich stets möglichst genau in Menschen und Dinge hineinzuversetzen. Deshalb habe ich meist ziemlich viele Fragen. Den Stein zum Tönen bringen Ich liebe Sprache, die es ernst meint, die mir erklärt, was ich sonst nicht begreifen kann. Innen und außen. Deshalb ringe ich oft mit den richtigen Worten. Jede und jeder hat etwas zu sagen, jede und jeder kann eine eigene Art entwickeln, sich auszudrücken, eine eigene Sprachkultur. Beim gemeinsamen Schreiben in einer offenen Atmosphäre entsteht dabei unverhofft Wunderbares. Wie in unserem Schreibsalon, aber auch beim Schreiben mit Menschen aus anderen Kulturen. Neben Texten & Recherchen biete ich auch Lesungen & Vorträge an, gern mit meinen Kolleg*innen vom Ensemble Theatrum.
Hohenerxlebener Presse- und Literaturbüro Caroline Vongries Friedensallee 17 39443 Hohenerxleben Telefon: 03925 / 32 88 50 Caroline.vongries@t-online.de
Links Schreibsalon, Ensemble Theatrum Judith Kruder, Hohenerxlebener Weihnachtsmarkt (Kulturhöhepunkte) www.carolinevongries.de www.zeit-fuer-sachsen-anhalt.de
Caroline Vongries 1963 in Aschaffenburg geboren, zwischen Köln und Freiburg im Breisgau aufgewachsen. Studium der Germanistik, Romanistik, Theater- und Politikwissenschaften an den Universitäten Köln und Freiburg. Seit 1985 als Journalistin tätig, 1989 Magisterarbeit über DDR-Literatur, danach  Volontariat bei den Potsdamer Neuesten Nachrichten und dem Berliner Tagesspiegel. Vielfältige Aus- und Weiterbildung im Kunst- und Gesundungshaus Berlin und am Schloss Hohenerxleben. Seit 1993 Kreatives Schreiben, zunächst mit Jugendlichen. Angestellt im Kulturamt Mitte von Berlin. Veröffentlichungen in regionalen und überregionalen Medien, als Freiberuflerin und als Reporterin, darunter auch Die Zeit, die FAZ und diverse Kulturzeitschriften. Journalistische Reisen bis nach Venezuela, Serbien und dem Jemen. Regelmäßig Lehraufträge und Schreibwerkstätten an verschiedenen Hochschulen. Seit 2009 Tätigkeit als Buchautorin. Seit 2015 zusätzlich Lehrerin für Deutsch als Zweitsprache an der VHS. Aktuell Arbeit an einer neuen Kulturzeitschrift für Sachsen- Anhalt. Mutter zweier erwachsener Töchter.
Meine Bücher Eine Liebe über tausend Jahre. Editha – die starke Frau an Ottos Seite. Magdeburg Quadrat Art Verlag 2010. Über die erste sehr geliebte Frau Ottos des Großen. Felix und das Geheimnis der Kaiserkrone. Kinderbuch zur Ausstellung im Kulturhistorischen Museum. Magdeburg Quadrat Art Verlag 2012. Die Kaiserkrönung in Rom für die ganze Familie erzählt. Frauen der Reformation. Leipzig Buchverlag für die Frau. Minibibliothek 2017. Über die mutigen Frauen, die mit und für Luther und die Botschaft eines Christenmenschen Partei ergriffen haben. Jenny und Karl Marx. Liebe als Kapital. Leipzig Buchverlag für die Frau. Minibibliothek 2018. Über ein außergewöhnliches Paar.  
Neues Zeitschriftenprojekt: Zeit für Sachsen Anhalt. Ein Magazin fürs ganze Land. Ab Herbst 2018. Buchlesungen & mehr Szenische & musikalische Programme in Zusammenarbeit mit dem Ensemble Theatrum, insbesondere mit Judith Kruder & Josefin Rabehl auch zu anderen Themen (u.a. Bertha von Suttner) Kreatives Schreiben, Schreibberatung und –begleitung in Schulen, Hochschulen, Museen, Literaturhäusern und einfach so
... Und so begann Abreu damit, sich um die Seele seiner Landsleute zu kümmern: Er
brachte den verlorenen Kindern aus den „barrios“ als erstes nicht Brot, sondern
Geistesnahrung, verschaffte ihnen ein eigenes Instrument und gab ihnen damit erstmals eine Möglichkeit, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen ... Aus: Ich habe die Zukunft gesehen. Simon Rattles wundersame Begegnung mit den Kindern von Montalban. FAZ Juli 2004.
Die Frauen sind plötzlich da, sie haben mich eingeladen, wir sitzen um einen schweren dunklen Holztisch auf Bänken. So lang der Tisch ist, reicht er kaum aus für die vielen Frauen, die sich daran drängen, mir ihre Gesichter zuwenden und mich willkommen heißen. Dann zeigen sie auf die vielen Tische, die noch in der Halle stehen ... Das alles sind Frauen, ohne die die Reformation niemals wirksam geworden wäre ... beherzte und furchtsame Frauen, glückliche und verzweifelte, Frauen mit Stärken und Schwächen ... Es leuchtet und knistert, tönt und flüstert in diesem Raum, in den sie mich mithineingenommen habe, um sichtbar zu machen, zu werden ... Kreatives Schreiben zu: Frauen der Reformation
Wozu fordert uns in unserer Zeit ein Schloss denn heraus....? Wie hat es alles angefangen? Hier am Bodeufer. Auf dem Kalkfelsen. Mit diesem Blick über das fruchtbare Land, in Himmel und Weite, Wald wird es gegeben haben. Klar ist, dass hier ein uraltes Siedlungsgebiet ist. Daneben große Heiligtümer, auch ganz nah, nur ein paar Kilometer nördlich von hier über die Bode gab es einen solchen heiligen Kreis bei Glöthe ... Es gab also hier schon vor 4000 und mehr Jahren Menschen, denen etwas heilig war, dass sie dafür eigene Orte kreierten. Die sie besuchten, feierten ... Aus: Das Schloss im Spiegel der Zeiten
Wer waren, sind die, die vor uns da waren, die diesen Saal, dieses Haus gebaut und zu einem Zuhause gemacht haben? Während das Holz im Ahnensaal leise zärtlich „Willkommen zurück“ flüstert, werden die Ahnen ganz lebendig. Hören Sie, wie sie flüstern, wispern, raunen, sehen Sie sie lächeln, nicken, mahnen ... Sie sind uns gewogen, die Ahnen dieses Hauses, das wir beleben und das umgekehrt uns belebt. Jetzt schon seit 21 Jahren. Die Lage des Schlosses ist geblieben, Stürme kommen und gehen, schönes Wetter – und unglaubliche zarte und dramatische Sonnenuntergänge über der Bode nach Westen hin, die daran erinnern, dass wir als Menschen eingebunden sind in Größeres. So mag es damals schon gewesen sein, für Euch, die ihr vor uns da wart und für uns, die Nachfolgenden, gebaut und geplant habt. Wohin führt unsere Spur? Und wer seid ihr, die ihr nach uns kommt? AHNEN WIR ... Ich bin sehr glücklich, hier zu sein. Aus: Vision Sinnliche Vernunft 2017
Darf ich mich zu dir setzen, wo du keine Worte hast? Aus: Deutschunterricht und Kreatives Schreiben mit Geflüchteten
Ich sehe Mechthild nicht als ehrwürdige Mutter oder betagte Magistra. Ich sehe sie jung und lebhaft über die Steine tanzen, die ihr in den Weg gelegt werden. Schwester. Braut. Frau. Liebende. Und Geliebte. ... Ich treffe Mechthild jenseits der Stadt, ich treffe sie an der Elbe. Es ist alles noch da. Eine Landschaft aus Himmel und Fluss. Wo wenn nicht hier hätte Mechthild das fließende Licht finden können, am Elbufer stehend? Um sich nichts als die Weite. Hingegeben dem Zwiegespräch.  Aus: Schreib aus Liebe. Skizzen auf dem Weg mit Mechthild von Magdeburg
Ich sehne mich nach Hingabe. Wild und zart. An mein Leben. Die eigene Verwundbarkeit aufrecht (er)tragen. Die Wunde als Wunder. Aus: Notizen im Sommer